Hamburg ist Drehscheibe für China in Europa

"Hamburgs Verbundenheit mit China zeigt sich in den vielen Veranstaltungen und Organisationen"

Hamburg wird nicht umsonst das Tor zur Welt genannt, denn in dieser Stadt öffnen sich unzählige Türen in ferne Länder, zum Beispiel Richtung China. Die Beziehung zwischen der norddeutschen Hansestadt und China begann nicht erst mit der Städtepartnerschaft, die die beiden Hafenstädte Hamburg und Shanghai seit gut einem Vierteljahrhundert pflegen, und auch nicht erst seit das chinesische Generalkonsulat im Jahre 1921 in der „schönsten Stadt der Welt“ erstmals seine Türen öffnete.

China Time 2012
China Time 2012

Vom 9. bis 25. August 2012 findet in Hamburg wieder die China Time statt.

Hamburg Summit
Tourismus in Hamburg

Vom 28.-30. November 2012 heißt es bereits zum fünften Mal Hamburg trifft China.

Hamburger Teehaus
Teehaus Hamburg

Shanghais Geschenk an die Hansestadt - das chinesische Teehaus Yu Garden.

Die China-Kompetenz Hamburgs
Ganz besonders deutlich tritt die geballte China-Kompetenz Hamburgs während der Veranstaltungsreihe China Time zutage, die alle zwei Jahre in der Hansestadt stattfindet und ganz im Zeichen Chinas steht. Viele Institutionen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Unternehmen mit China-Bezug beteiligen sich aktiv an den Hamburger Chinawochen und bieten die verschiedensten Programmpunkte an. Mit dabei sind beispielsweise die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. Hamburg (ChDG) und das chinesische Teehaus Yu Garden. Im Rahmen von China Time fand außerdem bereits die Konferenz „Hamburg Summit: China meets Europe“ statt, deren Schwerpunkt auf ökonomischen Themen liegt. Insgesamt überzeugt die China-Kompetenz der Hansestadt auf sämtlichen Gebieten und öffnet so das Tor in eine (nicht mehr ganz so fremde) Welt, nach China.
Wissenschaft, Kultur, Musik
Ob wissenschaftlich, juristisch, kulinarisch oder musikalisch - in Hamburg gibt es China-Spezialisten für alles! Sie bieten Masterstudiengänge in chinesischem Recht an der China-EU School of Law an, führen als Mitarbeiter der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Beratungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für chinesische Unternehmen durch, demonstrieren Energieeffizienz und Umweltschutz am Beispiel des Hamburg House auf der Shanghaier Expo 2010 oder organisieren als Mitglieder der Hamburger Sinologischen Gesellschaft e. V. Vorträge über den Buddhismus - Hamburgs China-Experten kennen sich aus.

Beziehung Hamburg und China
Die Besetzung des deutschlandweit ersten Lehrstuhls für Sinologie (China-Studien) in Hamburg, die bereits vor knapp über hundert Jahren stattfand, markierte nicht den Beginn der binationalen Beziehungen zwischen Hamburg und dem Reich der Mitte, denn diese sind weitaus älter: Bereits 1731wurde die aus Guangzhou stammende Ladung eines preußischen Schiffes im Hamburger Hafen gelöscht. Heute wird ein Großteil des Im- und Exports zwischen China und Deutschland über eben diesen Hafen abgewickelt, ein Drittel der Container im Hamburger Hafen kommt aus China oder wird dorthin verschifft und hunderte chinesischen Unternehmen haben mittlerweile Niederlassungen in der Hansestadt eröffnet.

Doch die Beziehungen zwischen Hamburg und China sind selbstverständlich nicht rein wirtschaftlicher Natur. Auch im kulturellen Bereich hat die Freie und Hansestadt im Hinblick auf China einiges zu bieten, schließlich haben sich im Laufe der Jahrhunderte viele chinaspezifisch ausgerichtete Institutionen und Vereine entwickelt.